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Suchmaschinenoptimierung … ulkiges Wort für eine essentielle Angelegenheit

Bevor es hier ernst wird, ein kleiner Spaß vom Texter: Suchmaschinen optimieren sich selbst, versuchen sie jedenfalls. Da können wir nichts machen. Wer SEO betreibt, betreibt Webseitenoptimierung. So müsste man sagen. Und da kann man etwas machen.

Vergessen Sie „Die 12 goldenen SEO-Tipps“. Vertrauen Sie niemandem, der ihre Website „bei Google ganz nach vorne“ bringt. Bevor derjenige Sie nicht kennt, kann er nichts versprechen. Und selbst wenn er Sie kennt, muss es nicht funktionieren. Heilsbringer vor eigenen Gnaden kennt man seit Menschheitsgedenken. Schwamm drüber.

Und bevor es kniffelig und komplex wird: Es gibt nur eine goldene SEO-Regel. Die heißt: Bieten Sie sinnvollen Inhalt mit Mehrwert auf eine sinnvolle Art in einer sinnvollen Verpackung. Huch! So einfach? Nein … so schwer.

Sie können mit Keywords ködern wie Sie wollen. Wenn Seitenbesucher keinen Content vorfinden, der ihnen etwas bringt, haben Sie nicht nur nichts gewonnen, sondern viel verloren. Wer einmal schreiend wegläuft, kommt sobald nicht wieder. Pech gehabt.

Wenn Sie aber Interessantes, Sinnvolles, Nützliches zu sagen haben, dann sollte das Interessante, Sinnvolle und Nützliche auch besuchergerecht aufgearbeitet sein. Dann sollte man Sie auch bestmöglich finden können. Davon handelt Suchmaschinenoptimierung. Und das ist eine seriöse und umfangreiche Angelegenheit.

Die SEO-Architektur

Hier geht es um die Semantik Ihrer Inhalte. Oder besser: um eine semantisch schlüssige Darstellung Ihrer Inhalte. Blödes Beispiel: Sie haben sich die Domain suchmaschinenoptimierung-weltweit.de unter den Nagel gerissen, die Seite handelt aber von Fernreisen. Dann landen Sie im Suchmaschinen-Orkus, obwohl Suchmaschinenoptimierung ein gesuchter Begriff ist. Falls die Seite tatsächlich fundiert von SEO handeln möchte, der Seitentitel der Startseite allerdings lautet: „Heinz Gugelhupf_Kaldenkirchen“ und die erste Headline „Ich kann’s“ … dann handelt die Seite sicher nicht fundiert von SEO. So könnte man die komplette SEO-Architektur durchexerzieren.

Folgende Faktoren spielen eine Rolle:

Auf der Textebene:

  • Content, der für die Seitenbesucher nützlich ist und einen Mehrwert liefert.
  • Keywordrelevanter Einsatz von Headlines, die nur das versprechen, was der nachfolgende Inhalt auch halten kann.
  • vorrangige Position der Keywords im sichtbaren Text
  • sinnvolle Textauszeichnungen
  • nahe Keywordsynonyme
  • mit den „Main Keywords“ verwandte/assoziierte Keywords (Keywords zweiter Ebene)
  • wenn möglich: Keywords mit hohem Suchaufkommen und wenig Wettbewerb
  • der Domain-Name/die Homepage-URL
  • Keywordspezifische Title Tags, die konsistent mit dem Inhalt der jeweiligen Seite sind
  • Keywordoptimierte Meta Descriptions, die nicht mehr versprechen als der Seiteninhalt hält
  • suchmaschinenoptimierte Image Tags
  • sprechende Links, wenn nötig
  • Titel der Menüpunkte
  • dynamische Inhalte

Auf der Programmierebene:

  • schlüssige Seitenarchitektur
  • gute Usability
  • keine tiefe Verschachtelung
  • interne (und externe) Verlinkung der Keywords (mit nachfolgend entsprechendem Content)
  • sinnvolle Platzierung von H1-, H2-, H3-Headlines
  • Wissen um die suchmaschinenspezifischen Eigenheiten von Frames und Scripts
  • Vermeidung von Duplicate Content (der hier z. B. entsteht durch die Erreichbarkeit einer Seite mit und ohne „www“)
  • korrekter Einsatz von Canonical Tags
  • Rich Snippets, falls sinnvoll

Haben Sie an all das gedacht, sieht es schon besser aus als möglicherweise zuvor – vorausgesetzt, wie gesagt, Ihre Seite liefert interessanten, nützlichen Content und: sie ist benutzerfreundlich. Sonst landet jemand gerne bei Ihnen und ist gerne auch schnell wieder von dannen. Google registriert den Bounceback und auch das ist ein Rankingfaktor. Je länger sich jemand bei Ihnen aufhält, desto besser.

OffPage:

  • Generieren wertvoller Backlinks (nicht allein die Anzahl ist entscheidend, die Güte der Backlinks macht den Unterschied)
  • Einträge bei Google Maps, Google+ (via Google Business), Bing Places, Yahoo Local (via Eintrag im Branchenbuch)
  • Landingpages, wenn nötig und sinnvoll
  • Social Networking (nicht nur Facebook, Twitter und Youtube)

Wann und wie geht’s endlich los? Von mir aus gleich heute und zwar richtig.

  1. gründliche Analyse der gewünschten Keyword-Targets
  2. Analyse der Zielguppe (wer sucht wonach?)
  3. Analyse des Wettbewerbs (wer bewirbt was?)
  4. alles, was oben beschrieben ist

Falls Sie sich den SEO-Kopf nicht machen möchten, erledige ich das gerne für Sie. Erwarten Sie keine Zauberei, sondern seriöses Handwerk mit Verstand.

Erfolge? Der letzte Coup: Durch kontinuierliche Optimierungsarbeit einen führenden deutschen Dienstleister mit seinen signifikanten Keywords von 250 auf die ersten Plätze gehieft. Voilà!

microtext.de

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